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News-History
seit Dezember 2002
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19.01.08
30.
Team Marathon BerlinDa "Obertroll" Zenon z. Z. nicht in Form ist, musste kurzfristig Ersatz für ihn gefunden werden, damit Troll Roman und "Gasttroll" Steffen Umlauf ihren ersten Marathon im Jahr 2008 absolvieren konnten. Nur wollte diesmal Keiner mitmachen. Supertroll Bernd ist lieber zum Hallenmarathon nach Senftenberg gefahren (wo er sich leider verletzt hatte), Obertroll Ralf feierte an diesem Samstag seinen 44. Geburtstag (Glückwunsche von allen Trollen und Gasttrollen!) und auch die anderen üblichen "Verdächtigen" wie z.Z. Bernd Schollmeyer waren entweder nicht erreichbar oder hatten etwas Besseres an diesem warmen und feuchten Winterwochenende zu tun. Schliesslich hatten wir doch noch den 3. Mann gefunden - Mario Renner (Foto) hat sich trotz "suboptimaler" Form bereit erklärt, mitzumachen. Obertroll Zenon berichtet: "9:15 Uhr fuhren wir in Dresden los und gegen 10:45 sind wir am Plänter Park in Berlin (>> Streckenplan). Die Anmeldung unseres Dreier-Teams ist schnell erledigt. Ich frage, ob ich als Einzelläufer laufen kann. >> mehr |
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27.01.2008
Die Würfel sind gefallen!
Unsere
nächste Reise geht nach zweijähriger Pause wieder einmal auf die
iberische Halbinsel. Wir fahren zunächst zum CARLOS
LOPEZ Gold Marathon nach Lissabon und dann in die
Extremadura nach Spanien. Wir - das sind wie schon in Sevilla (>>
Bericht) und in Valencia
(>> Bericht)
die "Gasttrolle": Betina und Steffen
Umlauf (links auf dem Foto nebenan), Wolfgang
Schladitz (rechts) sowie unser "Obertroll" Zenon
(Mitte). Wir kommen in Lissabon
am Freitag, dem 11. April an. Zwei Tage lang werden wird die portugiesische
Hauptstadt erkunden, die mit in ihren Vierteln Baixa, Chiado, Bairro Alto
und Alfama
viel zu bieten hat. Wir werden u.a. den Castelo de Sao Jorge, das
Museu de Artes Decorativas, das Torre de Belem und Monasterio
de Jeronimos besichtigen. Der Marathon wird am Sonntag vormittag gelaufen.
Sonntag abend feiern wir in einem Fado-Lokal.
Am Montag geht es mit einem Mietwagen Richtung Extremadura. Unterwegs, kurz
vor der spanischen Grenze, machen wir noch einen kleinen Abstecher ins Parque
Natural de Sao Mamede. Am späten Nachmittag kommen wir in Trujillo
an und beziehen unser Quartier auf dem Lande, in der Nähe dieser historischen
Kleinstadt. Es wird eine Casa Rural sein, gelegen mitten in der Natur und
ein idealer Ausgangspunkt für unsere ornitrollogischen Ausflüge.
Vielleicht könnnen wir schon von der Terasse aus die Grosstrappen,
Zwergtrappen oder Gleitaare beobachten. Von Dienstag bis Donnerstag verbringen
wir die meiste Zeit in der einzigartigen Natur
Extramaduras, besichtigen aber auch "nebenbei" die geschichtsträchtige
Stadt Caceres sowie das in den Bergen gelegene Monasterio
de Guadelupe. Donnerstag abend geht es zurück nach Lissabon, Freitag
früh fliegen wir wieder nach Dresden. Obertroll
Peter ist übrigens zur gleichen Zeit im Königreich Jordanien,
wo er den Dead
Sea Marathon bestreitet -> s. Kasten rechts |
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17.02.2008
Marathonberichte von A bis Z auf www.dresdner-trolle.de!
Das können wir jetzt mit Fug und Recht behaupten, denn Obertroll
Peter hat jetzt
den Bericht vom Zypern-Marathon
2000 "nachgereicht". Ein Wermutstropfen bleibt: wir haben noch
lange nicht zu jedem Alphabets-buchstaben einen passenden Bericht. Es fehlen
z.B.: C, E, G, J, N, P und U.
Dies
schaffen wir aber auch noch in den nächsten Jahren. Hier der schöne
Zypern-Marathon-Bericht von Peter: " Nachdem wir - Wolfgang Schladitz
aus Leipzig und ich - in Malta im vorigen Februar schon die ersten Sonnenstrahlen
erhaschten, wollten wir dies in diesem Frühjahr auf Zypern ebenfalls
tun. Na ja und da war da auch dieser Marathon in Pafos... Bärbel und
ich flogen am 25.02. nach Pafos und dort trafen wir uns auch mit Wolfgang
und bezogen jeweils ein Zimmer im Hotel Avanti. Den nächsten Tag kümmerten
wir uns um unsere Startunterlagen. Ich schaute auf die Ausschreibung der
Strecke und dachte so bei mir, "das wird wohl nicht so einfach werden
".
Am Marathontag empfing uns blauer Himmel und es wurde früh schon warm.
Ich gab Wolfgang gleich mit von meiner Sonnencreme und sagte, "die
brauchen wir heute unbedingt!"
>>
mehr
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23.02.2008
Radebeuler Wintercross
war diesmal bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen
um 12 Grad vielmehr ein Frühjahrscross. Die Trolle Roman
(Foto links) und Zenon waren dabei, dazu "Gastrolle" Steffen
und Siggi Müller sowie viele, viele weitere
Läufer, für die es meistens die erste Laufveranstaltung in dem
noch jungen Jahr 2008 war. Die Strecke war etwas anders als in den vergangenen
Jahren, das Ziel befand sich direkt nebem dem DRK-Gebäude. Troll
Roman berichtet: "Ich bin wieder einmal sehr schnell losgelaufen
und merkte nach einigen Hundert Metern, dass ich das Tempo nicht die ganze
Strecke lang durchhalten kann. In der Mitte der ersten Runde fand ich meinen
Rhytmus und bin dann im guten Mittelfeld gelaufen. Das Ziel vor Augen, gab
ich am Ende noch einmal Alles und sprintete auf Rang 65 mit einer Zeit von
37:28. Vor dem Lauf hatte ich zwar nichts gegessen aber kurz nach dem Ziel
musste ich festgellen, dass ich trotzdem noch ziemlich viel Inhalt im Magen
hatte. Wieder zu mir gekommen, konnte ich noch Obertroll Zenon auf seinen
letzten Metern anfeuern. Er sah allerdings nicht besonders gut aus - für
eine Marathonzeit unter 3 Stunden, die er angeblich in Lissabon laufen will,
muss er noch viel und hart trainieren. Dagen zeigte sich Gasttroll Steffen
schon jetzt in Superform und gewann Platz 1 in der AK M45 in 33:37'. Gesamtsieger
wurde Rene Müller von der LG Asics Pirna in 28:02 >> Ergebnisse_1
>> Ergebniss_2
>> Ergebniss_3 |
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02.03.08
12. MAZDA-Lauf Eilenburg
Liebe
junge Väter oder angehende, haben Sie Mut! Nennen Sie Ihre Neuankömmlinge
des heutigen Tages ruhig Waldemar!
WALDEMAR IST DA! - wer
von den etwas älteren Ostdeutschen kann sich nicht an diese legendären
Worte von TV-Reporter Heinz Florian Oertel erinnern, als Waldemar
Cierpinski 1980 ins Moskauer Olympiastadion einlief und die
olympische Goldmedaille gewann (>> s. auf YouTube).
"Obertroll" Zenon berichtet: "Auch
ich musste an diesen berühmten Satz und die Fernsehbilder von damals
denken als mir heute bei der Siegerehrung der 2fache Olympiasieger aus Halle
über den Weg lief. Allerdings ist Waldemar selbt nicht mitgelaufen.
Dafür sein offenbar nicht weniger talentierter Sohn Falk, der am Ende
den 10 km-MAZDA-Lauf in 30:52 gewann und sich gegen die starken Konkurrenten
Isaak Sang (31:09) und Sponar Lennart aus Bitterfeld (31:18) durchsetzte.
Deprimierend für mich war die Tatsache, dass mich dieses Trio bereits
am Ende der zweiten von insgesamt 5 Runden um den Eilenburger Markt (und
dann logischerweise nochmal auf der 4. Runde) überrundete.
Aber "dabei sein" ist zur Zeit für mich alles und so war
ich am Ende auch mit meiner weniger als mittelmässigen Zeit von...
>> mehr
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24.02.2008
XXIV Sevilla
Marathon "Und
da, 10 m vor dem Zielstrich, sah ich doch noch "was", ich meine,
natürlich ein Engelchen, für unser Fotobuch!" -
"Obertroll" Peter (Bild rechts) berichtet:
"Gut
gelaunt stehen wir auf, denn es ist nur noch bewölkt, kein Regen mehr!
Im Olympiastadion angelangt, wo Start und Ziel ist, geben wir unsere Kleiderbeutel
ab. Unter Massen von Läufern, eng zusammengedrängt, hängen
wir kurz unseren Gedanken hinterher. Mir fällt auf, dass kaum Frauen
unter den Startern sind, ob ich da ein Bild von einem laufenden "Engelchen"
schießen kann? Plötzlich der Startschuss, es ist 9 Uhr und bei
14 Grad setzt sich das Läuferfeld langsam, sehr langsam wegen der engen
ersten Straßenführung aus dem Stadium heraus, in Bewegung. Micha
läuft sein eigenes Tempo, ich trau ihm heute eine gute Zeit zu! Ich
will einfach unter 4 Stunden laufen und schöne Bilder machen. Der Marathonkurs
ist ein Rundkurs im Uhrzeigersinn durch ganz Sevilla. Die
Strecke ist sehr flach und daher sehr gut zu belaufen. Eigentlich hat ja
Sevilla viele Sehenswürdigkeiten, aber leider führt unsere Strecke
einfach nicht an diese tollen Gebäuden oder Plätzen vorbei. So
fällt es mir auch sehr schwer, mich an ein paar schöne "Highlights"
des Laufes zu erinnern. Aber egal, das Wetter war prima und nach 3 Kilometern
konnte ich Micha zuwinken, der mir auf der Gegenseite der Straße nach
einer Wende entgegenkam. Bei km 5 hatte ich mein Tempo gefunden und ich
lief meine 5 km Abschnitte gleichmäßig jeweils ..." >>
mehr |
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08.03.2008
28.
Messepokallauf Leipzig
"Obertroll" Zenon
berichtet: "Den Lauf hatten wir uns mit Roman ein wenig anders vorgestellt.
Messepokal-lauf - das klingt nach einem grossen Citylauf mit viel Prominenz
und Start/Ziel direkt im Stadtzentrum. Aber mein Navigationssystem führt
uns an einen eher beschaulichen Ort am Rande von Leipzig - zur August-Bebel-Kampfbahn
des LC Auensee. Das ist der Verein von meinem Freund Wolfgang Schladitz
(Foto rechts), mit dem wir in der Vergangenheit schon mehrere gemeinsame
Marathon-reisen unternommen haben ( >> s. Bericht
Valencia-Marathon) und in diesem Jahr, schon in 4 Wochen, zum Lissabon-Marathon
nach Portugal fahren werden. Es
ist jetzt kurz vor 9:00 Uhr. Das Wetter ist grau, die Temperatur beträgt
etwa 5 Grad, der Boden ist nass und aufgeweicht. Der Regen hat aber glücklicherweise
vor Kurzem aufgehört. Viele Läufer sind noch nicht zu sehen. Wir
parken an der Strasse und gehen zur Anmeldung. Als wir danach wieder zum
Auto laufen, erkenne ich schon vom Weiten den Gang von Dietmar
Knies, der uns entgegen läuft. "Hallo Dietmar" - rufe
ich ihm zu..." >> mehr |
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15.03.2008
15. Lauf
durch die Bucksche Schweiz Hohenbocka
Das Wetter war diesmal perfekt - Sonnenschein
und gefühlte Temperatur so um die 15 Grad. Die Trolle Roman, Bernd
und Zenon waren dabei, dazu die "Gasttrolle" Steffen Umlauf, Mario
Renner und Kai Wiese. "Ich fing verhalten an - berichtet Zenon - und
wollte am Ende so um 2:30 laufen. Kein allzu ehrgeiziges Ziel und dennoch
habe ich es am Ende verfehlt - 2:34:26 war meine Zeit im Ziel. Zwischen
Kilometer 24 und 27 ging es mir ziemlich schlecht. Als mich Mario bei Kilometer
25 überholte, konnte ich nicht mithalten. Bernd, Steffen und Roman
haben sich sehr stark gezeigt. Steffen, der 2:06 lief, gewann gar seine
Altersklasse, Roman wurde Zweiter in der M20 (2:15). "Supertroll"
Bernd belegte Gesamt-Platz 9 und Platz 6 in seiner Altersklasse (2:05).
Nach dem Lauf treffen wir Jutta und Franz. Jutta lief "nur" 15
Kilometer, Franz war 20 Minuten schneller als ich auf der 30Km-Strecke,
nachdem er erst vor einer Woche den Kandel-Marathon in seiner Heimat bestritten
hatte. Nach dem Lauf saßen wir im Festzelt, tranken noch ein paar
Bier und schwärmten von den alten guten Zeiten (Foto). Ich hatte den
Eindruck, dass es diesmal trotz des schönen Wetters nicht so viele
Teilnehmer wie sonst waren. An der Organisation kann es nicht gelegen haben,
denn sie war wie
immer sehr
gut >> Ergebnisse
>> Bericht 2007 |
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22.03.2008
31. Bischofswerdaer
Langstreckenlauf
Bernd belegt Gesamt-Platz 9 und Platz 3 in seiner
AK mit einer Zeit von 1:25:15, Roman (Foto) läuft 1:30:27, Zenon benötigt
1:38:12 für die Halbmarahtonstrecke (>> Ergebnisse).
Es war kein schlechter Tag zum Laufen, es hat weder geschneit noch geregnet
bei Temperaturen so um die 5 Grad. Die Strecke verlief wie schon in den
Vorjahren grösstenteils durch den Bischofswerdaer Stadtwald (>>
Strecke). Auf
der 2. Runde gab es eine Zusatzschleife von 860 Meter, um exakt auf die
21,1 Kilometer zu kommen. Das Profil war recht hügelig und der Boden
teilweise matschig, so waren die Zeiten der Trolle am Ende gar nicht so
schlecht. "Meine schlechteste Zeit bei diesem Lauf" - komentierte
allerdings Bernd. Roman meinte "Besser wie im Vorjahr aber ich hätte
unter 1:30 bleiben müssen". Zenon war dagegen sehr zufrieden,
denn seine Form steigt kontinuierlich, seit er von ca. 5 Wochen das Tranining
wieder aufgenommen hat. Bis Lissabon sind es noch 3 Wochen. Alles deutet
darauf hin, dass er dort so um 3:45 laufen wird. Zwei Fomtests folgen noch
- der Dresdner City-Lauf am 30.3. und der Heinrich-Zille-Lauf am 5.4. Der
Bischofswerdaer Langstreckenlauf findet überigens traditionell immer
am Samstag vor Ostern statt. Die Dresdner Trolle wünschen Allen "Fröhliches
Fest!". |
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30.03.2008
31. Internationaler
Citylauf Dresden
Roman läuft bei sommerlichen Temperaturen
1:32:30 und belegt Platz 60 in der Gesamtwertung. Hier sein Bericht: "Ich
wollte heute unter 1:30 laufen, diese Zeit ist für mich eine Enttäuschung.
Wie immer habe ich zu schnell angefangen und das hat sich am Ende wieder
einmal gerächt. Meine ersten 5 Kilometer waren sehr schnell, danach
musste ich das Tempo etwas rausnehmen und wurde bei Kilometer 8 von Jutta's
Freund "Hazel Hurtig" überholt, der am Ende 1:29:17 lief.
Die Strecke fand ich persönlich nicht so toll, obwohl sie für
die Nicht-Dresdner sicherlich viele Attraktionen bot. Es war eine Schleife
von 7 Km. Sie begann am Rathaus, wo Start und Ziel war, weiter ging es über
den Postplatz, am Zwinger und am Landtag vorbei und bis zur Wende an der
Messe. Zurück ging es an der Elbe entlang und dann wieder hoch zum
Rathaus, an der Synagoge und am Albertinum vorbei. Es war stellenweise fast
zu warm und an einigen Abschnitten sehr windig. Im Ziel, wo jeder eine Medaille
bekam (Foto), wartete ich lange auf "Obertroll" Zenon und dachte
schon, dass ihm etwas zugestossen sei. Nach 1:46:47 war er endlich da. Es
hat sich rausgestellt, dass er mehrmals anhalten musste. Sonst wäre
bei ihm eine Zeit von etwa 1:35 rausgekommen". >> Ergebniss
Halbmarathon und 10 km |
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05.04.2008
15. Heinrich-Zille-Lauf
Radeburg
"Supertroll" Bernd war wieder einmal
unser Bester und belegte mit einer Zeit von 38:14 Platz 2 in seiner AK.
Roman, etwas erkältet, brauchte bei dem schönen, sonnigen Frühlingswetter
41:59 Minuten für die 10,4 Kilometer. "Gasttroll" Steffen
(Foto) zeigte sich eine Woche vor dem Lissabon-Marathon in Bestform und
gewann seine AK in 37:47. Zenon kam dagegen erst nach 47:03 ins Ziel und
fand keine passende Ausrede für diese "Blindleistung"
Hier sein Kurzbericht: "Das war ein liebevoll organisierter Volkslauf,
so wie man es sich immer wünschen würde. Es war mehr als nur eine
reine Sportveranstaltung. Es gab Musik, eine Schützentruppe, die die
Läufer auf die Strecken schickte, einen Drehorgel-Spieler und viele
grosse Puppen, die wohl alle etwas mit Heinrich
Zille oder mit seinen Werken zu tun hatten (Heinrich
Zille war übrigens Grafiker, Lithograf, Maler, Zeichner und Fotograf
und wurde 1858 in Radeburg geboren). Ich kann mich noch gut an die Auflagen
11. bis 14. dieses schönen Laufes erinnern... >> mehr |
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22.03.2008
33.
Old Mutual Two Oceans Marathon. "Geschwindigkeit ist zweitrangig,
solange wir auf dem richtigen Weg sind". Nur 6 Tage
nach seiner Hochzeit am Kap der Guten Hoffnung quält sich unser Troll
Mirko mit Freude auf den legendären 57 Kilometern
des Two Oceans Ultra-Marathons (Foto nebenan, frei übersetzt: "Leiden
ist geil"). Wir sagen: Herzlichen
Glückwunsch zu beiden Leistungen! Hier der Bericht von Mirko:
"Doch
was für ein Typ! "Schaut nicht auf den Berg, schaut
auf mich! Ich bin ein Profi
" übersetze ich die beschwören-den
Worte, bevor er im Echo seiner Gläubigen vorüberzieht. Nur kurz
atme ich die phantastische Aussicht auf die Bucht von Hout Bay und den Atlantischen
Ozean ein. Schon warten die ersten "Balkenstationen" mit einem
Helferteam auf die "Verkrampften". Weiter! Wer sich unterwegs
massieren lässt, hat verloren! Kommt dort der Anstieg zum Constantia
Nek? Die Sonne sticht und das Umfeld nehme ich nur schemenhaft wahr. Dennoch
höre ich wie aus weiter Ferne immer wieder meinen Namen. Oft garniert
mit einem netten "Well done" - "Gut gemacht"! Doch ich
fühle mich gar nicht mehr so "well". Das scheinen auch die
Straßenbewohner zu spüren. Erneut wollen mich drei "Katzenaugen"
kurz vor der Marathonmarke zu Boden werfen. Diese Biester! Erschrocken sehe
ich zu meiner "Zeitmaschine": 4:36:21. Für die letzten zwei
Kilometer habe ich satte 17 Minuten gebraucht. Ich bin zu langsam! In meinem
Hinterkopf verwandelt sich die ersehnte Bronzemedaille in rostiges Blech...>>
mehr |
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11.04.2008
15.
Dead Sea Ultra Marathon _Im
Triumpfzug durch die Hölle. Obertroll
Peter berichtet: "Kein
Schatten, nur Sonne, Sonne,
Sonne! In Amman haben wir noch vor reichlich 2 Stunden gefroren,
jetzt ist es die Hölle! Plötzlich sehe ich verschwommen vor mir
eine weitere Frau, die ich anfangs erwartete, später einholen zu können.
Wir waren über 30 km unterwegs,
auch wir wurden nun langsamer, aber an Ihr "flogen" wir noch vorbei.
Vorsichtig schaute ich mich noch mal um, sie konnte nicht folgen, sie war
platt, fertiger als wir. Jetzt ging es ans Eingemachte! Zum Glück gab
es genügend Wasser, alle 3 km Trinken und eine Flasche Wasser zur Abkühlung
über den Kopf schütten. Bei km 18 hatte es mal eine Banane gegeben,
bis zum Ziel sollte es außer Wasser aber nichts mehr geben. Darauf
hatte uns ja Christian von unserem Laufreiseveranstalter Ali Schneider vorbereitet
und so wirkten meine Energietabletten "Enervit GT" wahre Wunder.
Bärbel klagte über ihre Waden. Sofort gab ich ihr Magnesiumtabletten,
es half, das war wichtig, auch für den Kopf. Es
waren jetzt über 30 Grad im Schatten,
aber wir hatten überhaupt keinen Schatten
es
war die Hölle... ">> mehr
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24.05.2008
10.
Blütenlauf Kamenz Blütenlauf auf dem
Kamenzer Hutberg ... das unvergessliche Lauferlebnis während der Rhododendronblüte.
Der
Werbeslogan der Veranstalter hielt, was es versprach - blühende Rhododendron-sträucher
überall und in allen Farben (Foto). Obertroll Zenon berichtet: "Da
Roman nach dem Chemnitz-Marathon vor einer Woche noch etwas schwächelte
(s. Kasten weiter unten), bin ich alleine nach Kamenz gefahren. Der Lauf
soll 14:45 losgehen. Gegen 14:15 traf ich am Fuss des Hutbergs an. Zuerst
schnell anmelden - dachte ich - dann komme ich wieder zurück zum Auto
und kann mich umziehen. Ich wusste dabei nicht, dass ich dafür 2 Mal
einen mehere Hundert Meter langen und ziemlich steilen Anstieg bis zur Hutbergbühne
bewältigen muss. Kurz vor dem Start war ich völlig ausser Atem,
fast stehend k.o. und musste die ganze Sache sehr "gemütlich"
angehen. Die ersten 3 Kilometer lief ich sehr langsam und fand mich weit
hinten im Felde. Danach ging es aber erstaunlicherweise immer besser. Ich
fing an, das Feld von hinten "aufzurollen" und wurde immer schneller.
Das schwierige "Ständig auf und ab"-Profil bereitete mir
dabei keine Probleme. Nur auf dem letzten Kilometer waren die Anstiege so
steil, dass ich, wie viele Andere, ein Stück gehen musste. Am Ende
wurde ich 49. Das bedeutete einen Platz genau in der Mitte des Feldes. Im
Ziel gab es eine schöne Medaille. Der Start erfolgte bei strahlendem
Sonneschein, bei der Siegererhung hat es in Strömen gegossen. Dazwischen
- beste Laufbedingungen. Fazit: Eine schöne, sehr gut organisierte
Veranstaltung mit Start und Ziel an einem Ort zum Geniessen. >> Ergebnisse |
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21.06.2008
5.
Froschlauf
_Durch die Biehlaer Nacht. "Obertroll"
Zenon berichtet: "Roman hat z.Z. Probleme mit seinem rechten Knie also
bin ich alleine nach Biehla
gefahren. Beim Warmmachen treffe ich Jutta und Franz alias "Hase Hurtig".
"Bist Du zum ersten Mal hier?" - fragt mich Jutta. "Ja"
- bestätige ich. "Es wird Dir bestimmt gefallen" - meint
sie - "die Strecke ist flach und es geht die ganze Zeit über Wiesen
und durch die Wälder. Kurz vorm Ziel ist noch ein kleiner Anstieg,
nicht schlimm, nur einige Hundert Meter". Ich merke mir den Hügel
und bin gespannt auf den Lauf. Das "Drummherum" stimmt auf jeden
Fall. Es ist ein schöner Sommerabend, es herrscht Volksfeststimmung.
Alles ist im dem kleinen Ort Biehla perferkt organisiert, um die über
1000 Läufer (!) gut bei Laune zu halten. 21:23 geht es los, eine Kapelle
schickt die Läufer auf die Strecke. Wir laufen zunächst durch
einen Wald und dann an (Frosch-)Teichen vorbei. Jetzt
verstehe ich, wo der Name des Laufes herkommt... >>
mehr (mit weiteren Fotos) |
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14.06.2008
9.
Alpin Liechtenstein Marathon "Obertroll"
Peter (Foto) berichtet: "Von Ärzten
gepeinigt und mit der Diagnose bestraft, nie wieder Marathon laufen zu dürfen,
hatte ich inzwischen ein Lebendgewicht unter 70 kg angenommen.Zum Glück
baute mich mein Freund Thomy aus Berlin moralisch wieder auf und meinte,
"wer die Hölle beim Dead Sea Marathon unbeschadet überlebt,
der kann nur gesund sein, aber sei trotzdem vorsichtig!" Zu zweit,
nämlich Herbert Reinhold aus Niesky und ich, wollten wir den 9. LGT
Alpin Liechtenstein Marathon mit immerhin 1800 Höhenmetern in Angriff
nehmen. Am 12.06. fuhren wir dann mit dem Bus, gekapert vom mit dem Dresdner
Laufsportladen, problemlos bis Feldkirch in Österreich, wo Herbert
und ich unsere Unterkunft hatten. Die anderen Businsassen, wie immer waren
wir liebevoll betreut von Bernd Melzer, hatte noch ein paar Kilometer Busfahrt
vor sich, denn sie wollten die 100 km (!) von Biel laufen... >> mehr |
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26.10.08
13.
Ljubljana Marathon __Tiger
und Dragon. "Obertroll"
Peter berichtet aus der slovenischen Hauptstadt: "Das
Startareal war am "Trg republike", wir gaben unsere nicht benötigten
Sachen ab und trollten uns zum Start auf die Slovenska cesta. Da ist "Tiger"
Micha, geschmeidig wie eine Wildkatze auf eine eventuelle Marathonbestzeit
lauernd und "Dragon" Peter, der es ganz locker sieht und lange
Zeit vergeblich ein "Engelchen" für die Website der Dresdner
Trolle sucht
(Foto). 10 Uhr: Startschuss, ca. 10.400 Läuferfüße
setzen sich langsam in Bewegung, denn die 5200 Läufer müssen sich
auf der 20 m breiten Straße erst mal "verdün-nisieren".
Wir starten zusam-men mit den Halbmarathonies, die sind viel mehr als wir,
so um die 4500 Läufer, da bleiben nur noch reichlich 700 Marathonies
übrig. Die Strecke ist nicht schlecht. Es ist ein ebener Rundkurs,
der zweimal zu durchlaufen ist. Vielleicht hätte man den Kurs auch
mal durch die Altstadt führen können. Aber egal, so ging es eben
auf der Slovenska cesta bis hoch in den Norden, Zuschauer waren überall
mit von der Partie, es machte Spaß zu laufen. Es war bewölkt
und nur 11 Grad, was auch bis zum Ziel nicht anders wurde. Micha war mir
sofort enteilt. Ich peilte nun den Tempoläufer für 3.45 h an an
und ließ seinen Luftballon, den er zur Kennzeichnung an sich befestigt
hatte, nicht mehr aus den Augen...>> mehr |
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25.10.2008
29. Schwä-bische Alb Marathon. "Nur
noch 80% Steigung" Troll
Mirko, unser Spezialist für extreme
Herausforde-rungen, berichtet von diesem harten Lauf: " Früher
war nicht alles anders. Aber einiges. Zum Beispiel der Europacup!
Als 10jähriger war das für mich das Größte: 11 Freunde
und ein Fußball. Jetzt, Jahrzehnte später, wird mein Traum endlich
war. Nur tummeln sich auf dem Marktplatz von Schwäbisch Gmünd
hunderte Mitspieler, aber noch kein Freund! Um 10.00 Uhr steigt das finale
Saison-Event im Europacup der Ultramarathons. Mit gezähmter Vorfreude
auf den 18. Schwäbische Alb Marathon scannt
mein biologisches Radar das Feld. Kein Signal. Halt! Da ist eine vertraute
Lebensform! Sogleich empfange ich bei tristen 12°C die sonnige Umarmung
von Brigitte Zietlow. Es ist unsere vierte "Ultrabe-gegnung",
trotzdem kennen wir uns scheinbar schon ewig! Waren wir vielleicht ständig
zu lange unterwegs? Auch René Gnauert, mein Hauptstadtkamerad, ist
auf einmal dabei. Was bringt uns der 25.Oktober 2008? Fünfhundert Meter
weiter gewinne ich tiefe Eindrücke. Bunte Blätter leuchten auf
grauem Asphalt. Hoppla! Ich stolpere, werde zum Fallobst und rolle über
den Bordstein. Doch Erfolg hat, wer einmal mehr aufsteht als liegen bleibt.
Also weiter! Nur leicht ramponiert setze ich die Reise mit René fort.
Bis er vom nahenden Wald verschlungen wird. Nun
trabe ich neben der blonden "Long Distance Sigrid".
So lese ich es auf einem blutroten Shirt. Sigrid Maria Suermeli will hier
"nur" über 25 Kilometer bestehen... >> mehr |
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Dresdner
Trolle wünschen allen Lesern dieser Website weltweit:
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14.12.2008
__10. Siebengebirgs-marathon.
"Wir
streifen weiter gemütlich durch den klirrenden Winter-wald, vorbei
an "kyrillisierten" Lich-tungen und schnee-bedeckten Wiesen"
Troll
Mirko berichtet: "Unser
Pfad schlängelt sich, schlägt einen Haken und kreuzt ein weißes
"R". Nanu, ist der Rennsteig etwa verlängert worden? Leider
nein! Das Zeichen gehört zum Rheinsteig. Den gibt es tatsächlich!
Andreas spreizt seine Flügel, trotzt der Schwerkraft und rutscht auf
glatter Straße bergauf. Die Sonne schreit uns ins Gesicht und bleibt
scheinbar hinter Panzerglas gefangen. Ich wünsche mir warme und weiche
Luft! Doch die Kälte klebt an uns wie eine asiatische Grippe. Zum zweiten
Mal beklatschen wir einen tapferen Zuschauer. Wie schön, dass wenigstens
einer für uns durchhält! Ah, die Halbmarathonmarke! Meine Messung
zeigt gefrorene 2:27:11. Na und? Wir streifen weiter gemütlich durch
den klirrenden Winterwald, vorbei an "kyrillisierten" Lichtungen
und schneebedeckten Wiesen... >> mehr |
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